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Rumfort-Pfanne und Brot ohne Kruste


Ein Mal pro Woche durchforste ich die Kühlschränke, damit nichts verkommt und meistens entstehen aus den Resten richtig kleine Leckerbissen.

Restessen

Alles was rumlag und fort musste :-)

Zwiebel, Knoblauch, etwas Schinken, ein paar Champignons, grüne Paprika und Tomaten anrösten und mit Gewürzen und Kräutern nach Lust und Laune würzen. Zuletzt verquirlte Eier drüber gießen und die Pfanne ins heiße Rohr schieben, bis die Eier gestockt sind.

Restessen

Verklopfte Eier drüber und kurz ab ins Backrohr

Abschließend mit Schnittlauch bestreuen und dazu eine große Schüssel mit grünem Salat servieren.

Erdäpfelbrot

Erdäpfelbrot ohne Kruste

Als Sättigungsbeilage gab es Willi Haiders schlichtes Erdäpfelbrot, allerdings, aus Rücksicht auf meine betagte Mitesserin, ohne knusprige Kruste gebacken. Geschmeckt hat es trotzdem.


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Pfingsten


Pünktlich zum Pfingstfest entfalteten die Pfingstrosen ihre ersten prallen Blütenknospen. Oder besser gesagt – weil Pfingsten heuer sehr früh ist, machen die Pfingstrosen ihrem Namen alle Ehre, denn meistens sind sie bereits im Verblühen, wenn die Feiertage anfallen.

Grad war ich noch im Garten um nachzusehen, ob der Hagel, der hier vor gut einer Stunde niedergegangen ist, den Pflanzen arg zugesetzt hat. Auf den ersten Blick haben sowohl die Blumen, als auch das Gemüse die Attacke von oben ohne gröbere Blessuren überstanden. Die Kübelpflanzen im Hof, Sesselpolster, Sonnenschirme und den Fabsi konnte ich ja, Dank der telefonischen Warnung meines Ältesten, der die Unwetterwarnung für unsere Gegend im Radio gehört hatte, rechtzeitig in Sicherheit bringen. Zum Glück war alles in allem dann doch nicht so schlimm, wie befürchtet – und nun scheint wieder die Sonne, als ob gar nichts gewesen wäre.

Pfingstrose

Pfingstrose im Erblühen

So finden die Feiertage doch noch ein gutes Ende, denn das Einzige, das schief gegangen ist, war mein Rhabarber-Apfelkuchen, den ich nach meinem Mascarponekuchen-Rezept gebacken hatte. Der Gute ist sitzengeblieben. Allerdings nicht aus irgend einer Laune heraus, sondern weil ich auf das Backpulver vergessen hatte.

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen mit Äpfeln

So etwas ist mir noch nie passiert und muss wohl daran gelegen haben, dass ich mich deppert darüber gefreut hatte, dass die bestellten Tonkabohnen rechtzeitig vor Pfingsten angekommen sind. Fast ein ganzes Böhnchen habe ich in den Kuchenteig gerieben und weil das so geduftet hat, muss ich wohl aufs Treibmittel vergessen haben. Aber ehrlich, verunglückt hat das den Rhabarberkuchen nicht wirklich – das bisserl Speckige schadet in diesem Fall dem Mascarponeteig überhaupt nicht. Ich neige beinahe dazu, zu sagen, dass ihm der Speck  sogar einen gewissen Touch verleiht. Gehört so, habe ich behauptet und Mütterlein und Bruder haben ordentlich zugelangt.


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Traditions-Mehl


Warum die Mischmehle von Fini`s Feinstes Traditions-Mehl heißen, kann ich nur vermuten, weil ich den Aufzeichnungen meiner Großmutter entnehmen konnte, dass sie für selbst gemachtes helles Brot Weizen- und Hafermehl gemischt hat. Gestern ist mir im Mehlregal unseres Supermarktes zum ersten Mal dieses Traditions-Mehl aufgefallen – Weizen mit Hirse. Natürlich musste ich das gleich mitnehmen und heute Morgen, als Mütterlein noch schlief, habe ich es ausprobiert.

Mehle

Links das Weizen-Hirse-Mehl, rechts normales Weizenmehl

Das Weizen-Hirse-Mehl ist etwas dunkler als das normale, handelsübliche Weizenmehl, kann aber, laut Hersteller, wie normales Mehl verwendet werden.

Mehl

Ein Guglhupf nach dem Rezept auf der Packungsrückseite soll es werden

Für den ersten Backversuch hielt ich mich ziemlich genau an das Rezept auf der Rückseite des Mehlsackerls:

5 Eier, getrennt,
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker
150 ml Rapsöl
150 ml Wasser
½ Backpulver
250 g Traditionsmehl Weizen-Hirse

Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Eidotter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Rapsöl und Wasser peu a peu unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und löffelweise unter die Dottermasse rühren. Eischnee unterziehen und den Teig in eine gefettete, mit Semmelbrösel ausgestreute Guglhupfform füllen. Ich habe dafür den alten Guglhupfmodel meiner Großmutter genommen, denn wenn schon Tradition, dann auch richtig :-)

Guglhupfmodel meiner Großmutter

Guglhupfmodel meiner Großmutter

Die Form in den vorgeheizten Backofen schieben (bei mir 160° Ober/Unterhitze) und den Kuchen in etwa 40 Minuten goldgelb backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz überkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und nach dem Erkalten mit Streuzucker beschneien.

Festtagsguglhupf

Festtagsguglhupf nach dem Packungs-Rezept

Tja, was soll ich sagen – der Guglhupf schmeckt hervorragend, ist saftig, weich und hat trotzdem Körper. Selbst Mütterlein meinte, dass das einer der besten “falschen”* Guglhupfe sei, die ich bisher gebacken hätte, hat aber keine Ahnung, dass er aus Weizenmehl mit Hirse gebacken wurde. Ich sage es ihr auch nicht, denn dann würde sie ihn vermutlich nicht essen, weil sie Hirse überhaupt nicht mag. Ich bin aber total überzeugt von diesem Mehl und werde auch die beiden anderen Sorten ausprobieren, sobald ich sie bekommen kann.

* falsch ist ein Guglhupf für Mutti, wenn er nicht aus Germteig gemacht wurde :-)

Mehr Infos über die Traditions-Mehle von Fini’s Feinstes und weitere Rezepte findet ihr HIER


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Geht doch!


Na also, nun klappt es ja doch mit dem Internet. Gestern Nachmittag hatte ich ja die Mitteilung erhalten, dass GW bestens mit UMTS/HSDPA abgedeckt sei und ich solle doch im bob-Dashboard von EDGE darauf umstellen. Das hätte ich auch glatt gemacht, wenn ich denn die Möglichkeit dazu gehabt hätte, denn es gab da nichts zum Umstellen. Ich habe gesucht, probiert und probiert und gesucht – nichts, rein gar nichts war da, das umgestellt werden konnte. Damit ich mich aber nicht blamiere, wenn ich anrufe,  habe ich heute Morgen sicherheitshalber noch einmal ins Dashboard geschaut und da habe ich meinen Augen nicht getraut, denn vor mir tat sich ein nagelneues, noch nie gesehenes Dashboard auf, auf dem UMTS/HSDPA bereits angezeigt wurde. Und nicht nur das – es wird auch geliefert. Zwar ist die Leistung noch lange nicht so gut wie noch vor zwei Monaten, aber immerhin brauchbar. Wenn mir in Wien einmal jemand gesagt hätte, dass ich bei 1300 kbps von brauchbarem Internet rede, hätte ich den für deppert gehalten. Man wird halt bescheiden hier in GW *g*


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Nicht, dass ihr denkt,


dass ich mit meinem Blog nichts mehr am Hut habe und ich zu faul bin, bei euch zu kommentieren – dem ist nicht so. Meine Absenz hat einen Grund und dieser Grund ist mein äußerst lahmer Internetzugang. Momentan versuche ich, zusammen mit den Leutchen bei bob, der Ursache dafür auf die Spur zu kommen, aber irgendwie klappt das nicht. Sollte sich an diesem Zustand in den nächsten Tagen nichts ändern, werde ich wohl den Anbieter wechseln müssen, denn manchmal habe ich nicht mal genug Saft, um die notwendigen Updates durchzuführen. Aber schau ma mal, was morgen herauskommt, wenn ich mich wieder in die Hotline hänge, denn das, was mir heute per sms als Reparaturmaßnahme empfohlen wurde, funktioniert nicht.

Ansonsten ist fast alles im grünen Bereich. Die Eisheiligen sind sehr sanft und verwöhnen uns mit Sonne, blauem Himmel mit einigen Wölkchen und relativ angenehmen Temperaturen.

Erdbeeren

Die ersten Hänge-Erdbeeren reifen,

Paradeiser

die Paradeiser im Kübel blühen

und der Fabsi ist auch wieder einsatzbereit, nachdem am Mittwoch Abend links vorne die Feder gebrochen war. Mein Mechaniker hat heute wieder alles gut gemacht und dem Autochen auch gleich die Sommerpatschen angezogen. Ich bin also wieder mobil. Im Gegensatz zum Max. Der hat sich vorgestern das Haxerl verstaucht und hatscht durch die Gegend. Zumindest tagsüber, denn nachts kommt er jetzt nach Hause und schläft bei mir im Bett. Er kuschelt sich richtig in meine Kniekehlen und wehe, ich versuche, mich umzudrehen. Dann wird er grantig und knurrt wie ein Kampfhund. Hoffentlich wird das bald wieder, sonst hole ich die Luftmatratze, schlaf auf dem Boden und überlasse dem Herrn des Hauses das weiche, große Bett *g*


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    Holunderblüten an einem alten Hollerbusch in der Südoststeiermark

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  • Gerlinde meint:

    Stimmt - du hast recht, das Fleisch schmeckt dann bestimmt nicht. Dazu fällt mir noch ein, daraus sa...

  • Lemmie meint:

    Suppe kann man nachsalzen, aber sie schmeckt nicht mehr so gut. Und probier mal das Rindfleisch aus ...

  • Gerlinde meint:

    Unsere Pfingstrosen stehen recht geschützt zwischen Hecken und einer Mauer und sind jetzt grade am A...

  • Lemmie meint:

    Liebe Gerlinde! Unsere Pfingstrosen wollen noch nicht aufblühen. Ein Glück, dass der Hagel bei euch...

  • Gerlinde meint:

    Bin gespannt, was du zu dem Mehl sagst! Gestern Früh habe ich aus dem Weizen-Gersten-Mehl einen G...

  • Lemmie meint:

    Das muss ich doch glatt ausprobieren. Lieben Gruß Lemmie...

  • Gerlinde meint:

    Wetter ist ok bei uns - Sonne und wenig Wolken und zwischendurch einmal ein trüber Tag mit etwas Nie...

  • Gerlinde meint:

    Ach geh, Versuchsküche ist doch wirklich übertrieben. Dem Weizenmehl sind 20% Hirsemehl zugefügt und...

  • Gerlinde meint:

    Natürlich kannst du auch ganz normales Weizenmehl nehmen (bei uns Type 480 glatt). Berichte einma...

  • Helga meint:

    Finis Feinstes verwende ich auch fast immer, oder Eselmehl. Jetzt hast Du mich neugierig gemacht. I...